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Christiane JantzBegonnen hat meine Hunde-Laufbahn mit Pudeln. Als ich noch sehr klein war, besaßen meine Eltern einen Mittelpudel in schwarz - Cosy. Cosy war außerordentlich ernsthaft, wenn es um uns, die Kinder, ging - ich als Kleinste wurde immer beschützt, wenn ich schlief. Cosy lag dann vor meinem Bett. Irgendwann verließ uns der Hund meiner Kindheit und meine Mutter schaffte wieder einen Hund an - kurz darauf rollte ein schwarzes Fellknäul mit grauer Schnauze auf mich zu, ein Zwergpudel zog ein. Swinda kam aus Holland, warum auch immer und war wie so kleine Pudel sind - neugierig, etwas hektisch und lernte überaus schnell. Ich war damals noch keine zehn Jahre alt und so wuchsen wir zusammen weiter auf. Swinda wurde dann von mir für allen möglichen Unsinn "mißbraucht". Sie wurde mein erstes Versuchsobjekt in Sachen Hundeerziehung und im allerweitesten Sinne sogar Agility - wenn man einen im Wohnzimmer aufgebauten Parcours mit Besenstielen und einem Hullahupp-Reifen als Parcours zählen kann. Und die Rolle am Ende einstudiert, macht heute keiner meiner Hunde nach einem Lauf. Swinda war also niedlich und lernte schnell, aber sie war ja nicht wirklich MEIN Hund. Als ich mit 12 Jahren intensiv in die Reiterei einstieg, liefen mir natürlich ständig Hunde über den Weg, Weimaraner, DD, Foxhounds und Jackies - die mit den kurzen Beinen und sie waren mir sympathisch. Immer ein bisschen aufgestellt, schienen sie ordentlich Temperament mit zu bringen, auch die Größe gefiel mir gut und niedlich sahen sie ja sowieso aus. Aber, oft kommt es ja anders. Durch verschiedene Umstände hatte ich ein halbes Jahr eine phantastische Rauhaardackelhündin in Pflege - Aika. Aika war einfach ein Powerpaket, recht scharf und tough, lief sie auf Ausritten mit und killte auch die eine oder andere Ratte im Stall. Ich mochte sie wahnsinnig gern, mußte sie aber an ihr Herrchen zurückgeben. Damals war ich Anfang 20 und der Wunsch nach einem Hund war endgültig da. Ich wollte wieder so eine Aika. Kurz darauf zog eine kleine dunkelbraune Fellnase bei mir ein: Laska wuchs zu einer bildschönen Dame heran, die mich in allen Lebenslagen begleitete, vollkommen auf mich fixiert war und Dinge konnte und tat, die ich auch heute noch erstaunlich finde. Durch einen Studienkollegen angeregt, dessen Mutter eine Langhaardackelhündin auch auf Ausstellungen vorführte, zeigte ich meine Maus und erhielt auf Anhieb ein "Vorzüglich" - was damals offensichtlich wirklich nicht einfach zu erreichen war. Natürlich freute ich mich und wie es dann so ist, entstand der Wunsch nach Welpen aus dieser bezaubernden Hündin. Ein Zwinger wurde im DTK angemeldet "vom Zirkelpunkt" - in Anlehnung an meine Reiterei - und tatsächlich erblickten dann vier Zwerge das Licht der Welt. Zwei Mädels und zwei Jungs - Aika, Aiva, Athos und Anno. Irgendwann, Jahre später, verließ mich die heißgeliebte Maus und es folgte eine lange Zeit ohne Tiere - keine Hunde, Pferde und Katzen. Denn Katzen gab es auch mehr als eine bei mir. Aber, mit meinem Umzug nach Berlin, begann auch eine neue Zeitrechnung: Erst kam ein kleiner, grauer Tiger aus dem Tierheim zu mir: Easy. Und vier Jahre später: Endlich wieder ein Hund. Hazel! Das war, in vielen Worten, meine Entwicklung von einem etwas tierverliebten Kid zu einer hundeblöden Tusse, smile, für alle geschrieben, die es noch nicht wußten… Und ohne Roger, der mich in allen Punkten unterstützt, bei den Welpen schläft, bei der Geburt hilft, sich um Mama und Kinder genauso intensiv kümmert wie ich, wäre das hier alles nicht möglich. |
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| Christiane Jantz - Neuhofer Str. 102 - 12355 Berlin - 030/664 63 723 | |||||||||||||